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Bergbau im Muttental

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Das Muttental gehört zu den seltenen Regionen, in denen sich die Natur ein ehemals industriell genutztes Gelände zurückerobert hat. Über 60 Zechen waren hier zeitweise gleichzeitig in Betrieb und haben Geländemerkmale und Relikte baulicher Art hinterlassen.

Der Bergbaurundwanderweg Muttental erschließt über 30 dieser Objekte, die zum Teil restauriert, zum Teil rekonstruiert worden sind. Sie stammen alle aus unterschiedlichen Epochen, denn der Ruhrkohlebergbau hat in seiner über 450jährigen Geschichte hier im Muttental alle bedeutsamen Entwicklungsstufen durchlaufen: vom einfachen Kohlegraben der Bauern über den Stollen- und Erbstollenbau bis hin zum Tiefbau. Jedes der Objekte ist mit einer Erläuterung versehen, die beim Sprung durch die Jahrhunderte hilft. Weitergehende Informationen sind im Bethaus der Bergleute und auf der Zeche Nachtigall erhältlich.

Der Bergbaurundwanderweg Muttental ist seit Mitte der 70er Jahre auf Initiative ehemaliger Bergleute und Heimatforschern entstanden, denen es gelang, Behörden, Institutionen und Firmen für das Projekt zu gewinnen.

 

Wiege des Ruhrbergbaus

Denkmal am Eingang zum Muttental

  • Schon sehr früh wurde im Muttental am Südufer der Ruhr bei Witten nach den "schwarzen Gold" gegraben. Der Sage nach soll ein Hirtenjunge mit einem Feuer, das über Nacht die Steine glühen ließ, die Lagerstätten der Kohle gefunden haben. Die ersten Gruben entstanden nur an der Oberfläche, wo die Flöze zu Tage traten. Mitte des 18. Jahrhunderts gab es im Muttental und im Benachbarten Hardensteiner Tal bereits einige Betriebe, die Kohle im Stollenbergbau abbauten. Auch Nachtigall war zuerst eine Stollenzeche. Seit 1832 förderte sie aus einem senkrechten Schacht und gehörte damit zu den frühesten Tiefbauzechen des Reviers. Eine Dampfmaschine betrieb Wasserhaltung im Schacht Neptun. Der Schacht Hercules erreichte schließlich die 10. Sohle bei 449 Metern Teufe. Die Stillegung erfolgte 1892. Nachfolgebetrieb war eine Ziegelei, die hier bis 1963 Ziegelsteine produzierte.

  • Zeche Holland in Witten-Herbede

    Mit einem Klick auf das Bild gibt es noch mehr Infos zum Bergbau im Muttental.

  • Der heutige Standort des Westfälischen Industriemuseums ist noch im Aufbau. Die denkmalgeschützten Bauten von Zeche Und Ziegelei sind restauriert und können besichtigt werden. Das Museum Zeche Nachtigall wird die spannende, bis in die Gegenwart reichende Geschichte des Ruhrbergbaus im südlichen Ruhrtal für Kinder und Erwachsene erlebbar machen.

  • Der Bergbaurundwanderweg Muttental (ca. 9 km) führt anschaulich in die Geschichte des frühen Bergbaus ein. Zu besichtigen ist dabei u.a. das im Ruhrgebiet einmalige Bethaus mit einer kleinen Ausstellung. Ein eindrucksvolles Erlebnis ist (unter Führung des Verkehrsvereins Witten) die Einfahrt in den 130 m langen Besucherstollen. Interessant ist ebenfalls das Gruben- und Feldbahnmuseum auf der ehemaligen Zeche Theresia.

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