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Bergbau im Muttental

Das  Nachtigallmuseum (Seite 1)

Model der Verladestelle der Zeche Nachtigall

Modelbau:

Manfred E. Knapp, Olfen

Maßstab : 1 : 32

Verladestelle der Zeche Nachtigall-Tiefbau um 1875

1874 bekommt die Zeche Nachtigall durch die Ruhrtalbahn einen direkten Bahnanschluss. Die Kohlenloren aus dem Schacht werden mit einer handbetriebenen Kippvorrichtung direkt in die Eisenbahnwaggons entleert.

Technische Daten:

1 B-Zweizilinder-Nassdampf-Tenderlokomotive No 415 der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Entwurf: Obermaschinenmeister Moritz Stamke, Witten. Erbaut 1871 durch die Sächsische Maschinenfabrik Fabr. Nr. 503

Offener Güterwaggon mit 200 Zentnern (10 t) Ladefähigkeit. Untergestell in gemischter Holz-Eisen-Bauweise. Einer der Wagen ist mit Handbremse und Sitz für den mitfahrenden Bremser versehen.

 

Dampfmaschine MAN Nr. 1005 von 1887

Technische Daten:

Dampfmaschine der MAN Nr. 1005 von 1887

Umbau zur Abteuf-Fördermaschine durch Maschinenfabrik Grossmann, Dortmund, um 1911

Bauart : Zwei-Zylinder-Verbund- Dampfmaschine

Nutzlast : 2000 Kg

Zylinderdurchmesser : 570/850 mm

Zylinderhub : 1.250 mm

 

Die Fördermaschine, die Sie jetzt hier sehen, entspricht in ihren Abmessungen und in ihrer Leistung in etwa der früher vorhandenen Dampfmaschine die 1871 in Betrieb ging. Es handelt sich um eine Zwillings-Dampfmaschine mit konischen Seiltrommeln, die 1869 in damals neuen Maschinenhaus der Zeche Nachtigall aufgestellt wurde, um aus dem Schacht Herkules Kohle zu fördern. Eine Fördermaschine mit höherer Leistung war notwendig geworden, weil man den Schacht von etwa 150 m auf über 400 m vertiefen wollte.

Zwillings-Dampfmaschine im Nachtigallmuseum Zwillings-Dampfmaschine im Nachtigallmuseum Zwillings-Dampfmaschine im Nachtigallmuseum Zwillings-Dampfmaschine im Nachtigallmuseum Zwillings-Dampfmaschine im Nachtigallmuseum

Nachdem die Dampfmaschine mehr als 20 Jahre in der Textilindustrie gearbeitet hatte, wurde sie umgebaut und ging 1911 als Abteuf-Fördermaschine auf Zeche Jakobi in Oberhausen in Betrieb. Anschließend diente sie von 1921 bis 1973, als Fördermaschine auf Schacht I der Zeche Franz-Haniel (später Prosper-Haniel).

Einbau der Dampfmaschine ins Maschinenhaus der Zeche Nachtigall 1987.

Das Westfälische Industriemuseum übernahm die Fördermaschine vom Bergwerk Prosper-Haniel. Hundert Jahre nach Fertigstellung der Dampfmaschine in Augsburg wird sie im Maschinenhaus der Zeche Nachtigall eingebaut. Nach der Restaurierung durch die Werkstätten des Westfälischen Industriemuseums wird sie elektrisch angetrieben wieder in Bewegung zu sehen sein.

 

Plänen des Fördermaschinen- und Schachtgebäudes

Grafik nach historischen Plänen des Fördermaschinen- und Schachtgebäudes auf Zeche Nachtigall von 1887. Der Grundriss der Fördermaschine zeigt die konisch geformte Seiltrommel.
Plänen des Fördermaschinen- und Schachtgebäudes

Grafik nach historischen Plänen des Fördermaschinen- und Schachtgebäudes auf Zeche Nachtigall von 1887

Sichtbar wird die Verbindung zwischen Fördermaschine und den Seilscheiben des Schachtgerüstes. Heute sehen sie vor sich noch die dreieckige Öffnung in der Mauer des Maschinenhauses. Sie war erforderlich, um die diagonale Querbewegung des Seils beim Fördervorgang auf der konisch geformten Seiltrommel zu ermöglichen.

Wurzelbodenblock

Dieser etwa 300 Millionen Jahre alte Wurzelbodenblock wurde 1995 bei Bauarbeiten auf dem Nachtigall-Gelände gefunden. Er gehörte zu Flöz Finefrau, das hier an der Erdoberfläche austritt. Vereinfacht ausgedrückt: Es handelt sich um ein versteinertes Stück Waldboden der Karbonzeit.  Sie sehen die ausgefüllten Hohlräume von Wurzeln und deren Außenhaut, die zum Teil als Kohle erhalten ist.

(Bildquelle: Eigene Fotos aus dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall)

Hier geht's in die Außenausstellung

 

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