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Bergbau im Muttental

Die Zeche Nachtigall

Was Sie schon immer über das Ruhrgebiet gedacht haben

Stahl, Zeche, Siedlung, Bude: Klar das ist das Ruhrgebiet - oder? Dreckig und zukunftslos, nicht wahr? Der Himmel über der Ruhr ist blau? Wieso das denn? Schon mal gehört? Sicher. Und alles stimmt, oder besser: hat gestimmt. In den Köpfen von uns Hiesigen oder unseren Gästen (noch mehr bei denen, die nie hier waren) sind diese Vorurteile scheinbar unausrottbar. Weil wir lange Zeit entgegen der Realität einfach behauptet haben: stimmt nicht. Das hat man uns zu Recht nicht geglaubt.

Jetzt ist die Industrialisierungsgeschichte hinter uns. Jetzt haben wir neu angefangen. Das Revier hat Zukunft. Der Pott kocht. Aber unsere Vergangenheit wollen wir nicht vergessen. Heute sind die Orte der Erinnerungen oft spannende Erlebnisorte. Dahin führt Sie diese Route - die anders ist als alle anderen. Wir führen Sie an Plätze, wo Sie bei ihren Vorurteilen bleiben können. Oder mal angeregt  werden zu einem Gedicht. Das Ruhrgebiet bietet für alle Platz.

Sie werden es erleben - und fasziniert sein

 

Dieser Text steht auf einer Hinweistafel am Eingang zur Zeche Nachtigall. Jeder der im Ruhrgebiet lebt wird ihn verstehen - und auswärtige werden vielleicht zum Nachdenken angeregt.

 

Südlich von der Ruhr gelegen liegt das Muttental. Schon früh trieb man hier Stollen und auch später senkrechte Schächte tief in die Erde um das "Schwarze Gold" noch oben zu fördern.

 

Eintrittskarte vom Nachtigall Museum

Mit einem Klick auf das Bild geht's ins 

Nachtigallmuseum

Am Eingang des Wittener Muttentals erinnern mehrere historische Bruchsteingebäude der ehemaligen Zeche Nachtigall an den frühen Bergbau an der Ruhr. Das Bergwerk entwickelte sich aus einer 1714 erstmals erwähnten Kleinzeche. Sie ging 1832 vom Stollenbau zum Tiefbau über und setzte dabei auch Dampfmaschinen zur Wasserhaltung und Kohlenförderung ein.

Im Maschinenhaus steht eine der ältesten Dampffördermaschinen (1887) des Reviers, die regelmäßig vorgeführt wird.

Grafik der Zeche Nachtigall

Eingang zum Nachtigallmuseum Eingang zum Nachtigallmuseum

Eingang zum Nachtigallmuseum Eingang zum Nachtigallmuseum

Zeche Nachtigall war einer der ersten Gruben in dem der Abbau der Kohle über den Tiefbau erfolgte.

Die Kohleförderung wurde 1892 eingestellt. Auf dem Betriebsgelände entstand eine imposante Dampfziegelei, diese war noch bis 1963 in Betrieb. Die vollständige Rekonstruktion der alten Ziegelei wurde vom Westfälischen Industriemuseum umgesetzt und zeigt die Arbeit der Ziegler bis zur Schließung der Anlage. Eine Doppelringofenanlage kann der Besucher besichtigen und erlebt auch hier den schweren Alltag der Ziegler.

Die Ausstellung "Zeche Eimerweise" beschreibt das Leben der Bergleute und ihren Familien auf den zahlreichen Kleinzechen. Entstanden durch die Not der Nachkriegsjahre, waren von 1945 bis 1976 über 1000 Klein- und Kleinstzechen in Betrieb. Der Nachtigall-Stollen zeigt "unter Tage" zahlreiche Arbeitssituationen im Kleinbergbau.

Wer Nachtigall besucht findet neben der "Ziegel"- Austellung noch drei weitere beeindruckende Geschichtsmerkmale. Das Maschinenhaus, das Besucherbergwerk "Nachtigallstollen" und die rekonstruierte Ruhrnachen "Ludwig Henz". Das Schiff wurde in seiner Originalgröße nachgebaut und die Freigelände-Austellung erinnert an die großen Tage der Ruhrschifffahrt mit seinen Kohlentransporten.

(Bildquelle: Eigene Fotos aus dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall)

 

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