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Bulgarien allgemein

Touristische Hinweise
Stand: 30. August 2005

Sofern Bulgarien im Rahmen einer Pauschalreise besucht wird, dürfte das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, nicht wesentlich größer sein als in anderen europäischen Urlaubsregionen.

Generell sollte auf das offene Tragen von Wertsachen und Schmuck verzichtet werden.

 Das Auswärtige Amt rät vom Geldumtausch in Wechselstuben ab, da Touristen einerseits aufgrund der häufig nur in bulgarischer Sprache ausgehängten Geschäftsbedingungen und andererseits aufgrund von unlauteren Praktiken in manchen Wechselstuben häufig erheblich weniger Geld erhalten, als sie erwarten. Auch ist es in diesem Zusammenhang bereits des öfteren zu Gewaltanwendungen seitens der Wechselstubenbetreiber gegen sich beschwerende Touristen gekommen. Daher rät das Auswärtige Amt zum Geldtausch in Geschäftsbanken. 1,-- EURO entspricht ca. 2,-- Lewa.

In Bulgarien kann Geld auch mit EC-Karte abgehoben werden. In der Vergangenheit sind besonders in den Touristenzentren am Schwarzen Meer jedoch Fälle von EC-Kartenbetrug bekannt geworden. Bei Benutzung eines EC-Kartenautomaten wurden die Kartendaten mitgelesen und dann später Geld abgehoben. Das Auswärtige Amt rät daher zu erhöhter Vorsicht. Urlaubern am Schwarzen Meer wird dringend geraten, derzeit ganz auf den Einsatz von EC- und Kreditkarten an Geldautomaten zu verzichten.

Individualtouristen oder Transitreisende, die mit eigenem Pkw nach Bulgarien fahren, werden darauf hingewiesen, dass Kfz-Diebstähle häufig vorkommen. Gerade neuwertige Pkw aus westeuropäischer Produktion und mit ausländischen Zulassungskennzeichen sind bevorzugte Ziele von Diebstählen. In diesem Zusammenhang und wegen der schlechten Straßenverhältnisse wird von Fahrten bei Dunkelheit und vom Übernachten im Auto am Straßenrand nachdrücklich abgeraten. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass im Falle des Diebstahls eines vorübergehend nach Bulgarien eingeführten Kfz sowohl der Einfuhrzoll als auch die Mehrwertsteuer für das betreffende Fahrzeug an die zuständigen bulgarischen Behörden entrichtet werden müssen. Die zu zahlenden Beträge liegen zwischen 1.000,-- und 10.000,-- Euro. Gegen Abgabe einer schriftlichen Erklärung, dass der betroffene Reisende keine Geldmittel oder sonstiges Vermögen in Bulgarien hat, ist jedoch die Ausreise ohne Zahlung möglich. Die Zahlungsverpflichtung an sich bleibt allerdings bestehen. Dies kann, sofern der geforderte Betrag nach der Ausreise nicht bezahlt wird, gegebenenfalls bei einer erneuten Einreise zu Problemen führen.

Seit dem 01.01.2004 besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dass sowohl Einfuhrzoll als auch die Mehrwertsteuer auf Antrag erlassen bzw. erstattet werden. Das Auswärtige Amt rät daher, bei der Erledigung der Zollformalitäten gleichzeitig auch einen Antrag auf Erlass der Zollschuld zu stellen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt dennoch dringend den Abschluss einer Versicherung, die die Nachzahlung von Einfuhrzoll und Mehrwertsteuer bei Autodiebstählen abdeckt.

Eine starke Sicherheitsgefährdung besteht für Camper - dies gilt sowohl für Übernachtungen auf Campingplätzen als auch für "wildes" Zelten.

Darüber hinaus sind Fälle bekannt geworden, in denen Ausländer Opfer polizeilicher Schikanen geworden sind.


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Stand: 08. September 2006

Deutsche Staatsangehörige benötigen für Aufenthalte in Bulgarien bis zu 90 Tagen innerhalb von 6 Monaten - gerechnet ab dem Zeitpunkt der ersten Einreise - kein Visum. Dies gilt jedoch nicht für Inhaber von Reisedokumenten für Ausländer- diese benötigen auch für Kurzaufenthalte ein Visum.

Zur visumsfreien Einreise nach Bulgarien ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Kinder unter 16 Jahren dürfen nur noch mit Kinderausweis mit Lichtbild oder mit Reisepass einreisen; die Eintragung der Kinder in den Pass der Eltern ist nicht ausreichend. Reisepässe und Kinderausweise mit Lichtbild sollten bei der Einreise noch drei Monate gültig sein, nach Auskunft der zuständigen bulgarischen Behörden mindestens jedoch für die geplante Reisedauer. Die Einreise mit einem gültigen Vorläufigen Reisepass ist möglich. Der Inhaber/die Inhaberin ist verpflichtet, Bulgarien vor dem Ablauf des Reisedokumentes zu verlassen. Die Einreise mit anderen Personaldokumenten ist nicht möglich. Insbesondere Personalausweise werden nicht akzeptiert.

Für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen benötigen Sie ein Visum von der zuständigen bulgarischen Auslandsvertretung. Ihr Reisepass sollte noch mindestens 6 Monate nach Einreise gültig sein.

Es wird empfohlen, sich bei beabsichtigter Arbeitsaufnahme unmittelbar an die bulgarischen Auslandsvertretungen zu wenden.

Bei Überschreitung der erlaubten Aufenthaltsdauer droht eine Geldstrafe in Höhe von BGL 500,-- bis 5.000,--.

Seit dem 01.12.2001 müssen Ausländer und Staatenlose bei der Einreise den Nachweis erbringen, dass sie über einen in Bulgarien gültigen Krankenversicherungsschutz verfügen. Dieses gilt auch für Kurz- und Transitreisen.

EU-Bürger sind von der seit 01.01.2006 für Ausländer bestehenden Pflicht, bereits bei der Einreise ihren Aufenthaltsort in Bulgarien schriftlich anzugeben, befreit.

Ihr Gastgeber ist jedoch verpflichtet, sie innerhalb von 5 Tagen nach Einreise unter Vorlage ihrer Reisepässe bei der für ihren Aufenthaltsort zuständigen Ausländerbehörde oder Polizeidienststelle anzumelden; bei Hotelaufenthalten übernimmt das Hotel die Anmeldung. Bei Nichtbeachtung droht eine Geldstrafe in Höhe von BGL 100,-- bis 1.000,-.

Seit dem 01.01.2005 ist die Einreise- und Transitgebühr entfallen. Dafür besteht für alle Autobahnen und Landstraßen Vignettenpflicht. Die Vignetten können an allen bulgarischen Grenzübergängen gekauft werden. Für Pkw, Pkw mit Campinganhänger und Kleinbussen mit bis zu 8+1 Sitzplätzen kostet eine Jahresvignette (gültig vom Tag des Kaufes bis zum 31.Januar des folgenden Jahres) 51,00 Euro, eine Monatsvignette (gültig vom Tag des Kaufes bis zum gleichen Tag des folgenden Monats) 9,00 Euro und eine Wochenvignette (7 Tage einschließlich des Kauftages gültig) 4,00 Euro. Für Kleinbusse mit mehr als 8+1 Sitzplätzen beträgt die Gebühr entsprechend 253,00 Euro, 45,00Euro und 18,00 Euro. Die Vignette muss in der rechten unteren Ecke der Frontscheibe angebracht werden.

Bei der Durchreise durch Bulgarien ist bezüglich der Zahlung von Geldstrafen folgendes zu beachten: Nach Auskunft des bulgarischen Innenministeriums sind Verkehrspolizisten verpflichtet, reflektierende Schutzwesten und einen Dienstausweis mit Lichtbild, Name und Einheit zu tragen; Geldstrafen, die wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung verhängt werden, sind grundsätzlich nie direkt an die kontrollierenden Verkehrspolizisten zu zahlen. Sollten Sie dennoch zur Zahlung aufgefordert werden, notieren Sie sich die Kenn-Nr. des Polizisten an der Uniform sowie dessen Namen. Das bulgarische Innenministerium nimmt derartige Anzeigen entgegen (www.mvr.bg).

Hinweis

Das Auswärtige Amt übernimmt für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Einreisebestimmungen keine Gewähr.
Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten erteilen.


Besondere Zollvorschriften
Stand: 08. September 2006

Die Ein- bzw. Ausfuhr von ausländischen Devisen und Landeswährung (bgr. Landeswährung ist der Lev; 1,-- Euro hat den Gegenwert von 1,95583 Leva, Kurs der Nationalbank) bis zu einem Betrag/Wert von 8.000,-- Leva ist frei.

Die Ein- und Ausfuhr von Summen von über 8.000,-- Leva ist gegenüber den bulgarischen Zollbehörden schriftlich zu deklarieren. Entsprechende Formulare sind u.a. auch in deutsch, englisch und türkisch beim Zoll erhältlich.

Beim Export eines Betrages im Gegenwert von über 25.000,-- Leva ist zwischen folgenden Fällen zu unterscheiden:

  • wenn vorher keine oder eine geringere Summe eingeführt worden sind, ist der (Differenz-) Betrag sowie dessen Herkunft beim Zollamt anzumelden und eine Bestätigung der zuständigen Steuerbehörde vorzulegen, dass keine offenen Schulden gegenüber dem bulgarischen Staat bestehen.

  • wenn vorher im gleichen oder höheren Wert Geldmittel eingeführt und angemeldet worden sind, genügt für die Ausfuhr die Anmeldung des Betrages und der Art der Geldmittel beim Zollamt sowie die Vorlage der Einfuhrerklärung.

Travellerschecks unterliegen keiner Zollkontrolle.

Grundsätzlich ist die Ein- und Ausfuhr von Devisen durch Postsendungen verboten, es sei denn, dass der Inhalt der Postsendung vorher angemeldet wird.

Bei Nichtbeachtung der Deklarationspflichten wird der gesamte im- oder exportierte Devisen- oder Levabetrag entschädigungslos zu Gunsten des bulgarischen Staates eingezogen. Außerdem werden Geldbußen zwischen 1.000,-- und 3.000,-- Leva für natürliche Personen und zwischen 2.000,-- und 6.000,-- Leva für juristische Personen verhängt.

Ausländer dürfen ferner Edelmetalle, -steine und -erzeugnisse ein- und ausführen, ohne sie zu deklarieren:

  • bis zu 37 Gramm Gold und Platin (Roh- oder halbbearbeiteter Zustand und Münzen)

  • 60 Gramm Gold- oder Platinschmuck

  • 300 Gramm Silber (Roh- oder halbbearbeiteter Zustand und Münzen, Schmuck)

Bei größeren Mengen ist eine schriftliche Zollerklärung abzugeben.

Bei Münzen mit archäologischem, historischem oder numismatischem Wert und Gegenständen unter Denkmalschutz ist eine Ausfuhrbescheinigung des Kulturministeriums vorzulegen.

Medizinische Hinweise

Stand 09.10.2006

Aktueller Hinweis: Seit Anfang Juli 2006 gab es in vier bulgarischen Städten Ausbrüche von Hepatitis A. Nach Expertenmeinung wird Bulgarienreisenden empfohlen, sich vor Reiseantritt gegen Hepatitis A impfen zu lassen.

Die medizinische Versorgung ist nicht mit der in der Bundesrepublik Deutschland vergleichbar. Zwar kann die Ausbildung der Ärzte an den großen Krankenhäusern insgesamt als gut bezeichnet werden, es fehlt jedoch an moderner medizinischer Ausstattung. Viele der in Deutschland gängigen Medikamente sind in bulgarischen Apotheken erhältlich; dennoch sollten zum Beispiel Personen, die auf regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, diese mitbringen.

Ausländische Patienten haben in der Regel die Kosten für eine ärztliche Behandlung vor Ort in bar zu bezahlen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Kosten für die medizinische Behandlung von Ausländern relativ hoch sein können. Es sollte auf jeden Fall auf Ausstellung einer formellen Rechnung/Quittung bestanden werden.

Quelle : Auswärtiges Amt

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